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Roboter der HTL Trieben mitten in der Weltspitze

Die besten Teams der Welt programmierten heuer in Montreal bei der WM um die Wette und ein Team der HTL Trieben war mitten drin.

Thomas Aigner, Florian Buchner und Phillipp Maurer konnten sich beim Robocup Junior in Linz erstmals für die Weltmeisterschaft qualifizieren und lösten damit das Ticket für Kanada. Der Robocup wurde heuer in Montreal ausgetragen, wobei es die Unterteilung der Teams in Junior und Major-League mit verschiedenen Wettbewerben gibt. 4000 Schüler und Studenten aus 35 Ländern haben sich für die verschiedenen Bewerbe qualifiziert.

Mittendrin unser Team aus Trieben. In der Disziplin „Rescue Line“ geht es darum, Roboter zu konstruieren und zu programmieren, die in einer Umgebung mit wechselnden Bedingungen eine Rettungsaktion autonom durchzuführen. Eine Linie weist den Robotern den Weg zur Evakuierungszone – nur gibt es auf dem Weg Unterbrechungen, Kreuzungen und Hindernisse, die es zu überwinden gilt, um schließlich die Opfer in eine sichere Zone zu bringen.

Der Roboter musste bei jedem Durchgang auf die neue Situation reagieren und das hat natürlich viel mit Vorausplanung und auch Strategie zu tun. Sensoren wurden in der Roboterkonstruktion neu platziert und kalibriert, der Grip der Raupen auf dem Bodenbelag immer wieder gecheckt und die Gewichtsverteilung des gesamten Fahrzeugs so justiert, dass auch die Steigungen im Parcours gut zu meistern waren.

Nach 3 spannenden und anstrengenden Wettbewerbstagen und 10 Durchgängen fand sich das Triebener Team im Mittelfeld der Weltspitze wieder. Die Schwachstellen der Konstruktion sowie der Software wurden noch vor Ort analysiert und Pläne für den Bewerb im nächsten Jahr geschmiedet.

Am letzten Tag der Veranstaltung konnten die Schüler ihre Teamfähigkeit, sowie ihre Technik- und Sprachkenntnisse im Superteam – Bewerb unter Beweis stellen. Dabei wurden je 2 Mannschaften aus verschiedenen Ländern zusammengelost, um gemeinsam eine neue Aufgabenstellung zu meistern. Unser Team wurde Uruquay zugelost und sofort nach Einrichten einer gemeinsamen Whats-App Gruppe ging es ans Umbauen und Programmieren.

„Es ist faszinierten, wie mit welchem Enthusiasmus Schüler neue Herausforderungen angehen und vor allem das gemeinsame anfeuern der Roboter, ganz wie bei einer Fußball-WM, hat mich sehr beeindruckt “ so DI Johannes Köberl, der die Mannschaft in der HTL in Trieben im Robotik-Unterricht auf die WM vorbereitet hat.

Neben den Wettbewerben fand die Triebener Delegation auch noch Zeit, um einige Eindrücke aus der französischsprachigen Millionenstadt mitzunehmen und die Stimmung der vielen Musikfestivals zu genießen.

Schulleiter DI Arno Martetschläger zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Schüler und hofft, dass die Erfahrungen aus der WM auch für kommende Bewerbe genutzt werden kann.

Großer Dank gilt aber auch unseren Sponsoren, die durch ihre großzügige Unterstützung die Reise nach Kanada ermöglicht haben.

DI Johannes Köberl

 

 

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