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2. Platz für die HTL Trieben bei der Robocup Junior WM in Australien

Veldina Mahmutovic, Tobias Trinker und Marcel Petersmann sicherten sich in Sydney den Vizeweltmeistertitel in der Kategorie „RescueLine Superteam“ gemeinsam mit Italien. Dabei war der Sieg zum Greifen nahe und nur die bessere Zeit reichte bei Punktegleichstand für den Sieg des kroatisch-schwedischen Superteams. 

Aber der Reihe nach: 

Nach der erfolgreichen Qualifikation des Robocup-Teams mit dem originellen Namen „Mostfasslschnoitzer“, der schon bei der Siegerehrung der österreichischen Meisterschaft in Innsbruck von den Veranstaltern nicht richtig ausgesprochen werden konnte und die Australier immer wieder erfolglos versuchten, den Namen richtig nachzusprechen, hatten sich die Schüler der 2. Klasse der HTL in Trieben für die WM in Australien qualifiziert. Die Vorbereitungen für die Wettbewerbe werden in der HTL im Freigegenstand „Robotik“ gemacht. Viel Zeit wurde aber auch von den Schülern zuhause, auf dem Weg nach Australien und während der WM investiert. 

In Sydney stand zuerst der Einzelbewerb im Bereich „Rescue“ an. Die Aufgabe bestand darin, einen Roboter in ein Krisengebiet zu senden und die darin befindlichen Opfer zu bergen. Eine schwarze Linie kennzeichnete zwar den Weg, aber diese wurde durch zusätzliche Hindernisse immer wieder unterbrochen. Im Einzelbewerb war für das österreichische Team noch kein Spitzenplatz möglich, aber im abschließenden Superteam war noch ein Stockerlplatz drin. Dabei wurden immer zwei Länder in ein Superteam gelost, die dann mit ihren Robotern eine neue Aufgabenstellung bekamen. Kommunikation zwischen den Schülern und dann zwischen den Robotern stand hier im Vordergrund. 

„In diesen 4 Tagen haben wir so viel von den Teams aus aller Welt gelernt, da müsste sich im nächsten Jahr schon ein Weltmeistertitel ausgehen“, zeigte sich der Teamkapitän Tobias Trinker zuversichtlich für die Zukunft und begann mit seinem Team noch vor dem Rückflug nach Österreich an der Strategie für 2020 zu feilen. 

„Mich beeindruckt jedes Jahr wieder der Einsatz und die Begeisterung der Schüler, mit der sie im internationalen Umfeld unheimlich viel lernen und Erfahrung sammeln können“ sagt Betreuer Johannes Köberl, der in den letzten drei Jahren jeweils unterschiedliche Teams der HTL Trieben zu den Weltmeisterschaften nach Japan, Kanada und diesmal Australien begleiten durfte. 

Text und Fotos: DI Johannes Köberl