Zeltweg/Leoben, April 2026 – Theorie ist gut, Praxis ist besser – und am besten ist es direkt am Hochofen! Im Rahmen der diesjährigen CampDays an der Montanuniversität Leoben tauchten Schüler der 3BHMBR (Maschinenbau – Robotik und Smart Engineering) sowie ein Absolvent unserer Fachschule tief in die Welt der Metallurgie und Werkstofftechnik ein.
Handfeste Technik: Vom Aluminiumguss zum Hochofen
Die Schüler erlebten vier Tage lang, was es bedeutet, technische Lösungen für die Industrie von morgen zu entwickeln. Dabei stand nicht nur das Zuhören im Vordergrund, sondern vor allem das Selbermachen:
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Recycling-Kreisläufe: Am Beispiel von Aluminiumdosen wurde demonstriert, wie wertvolle Rohstoffe effizient zurückgewonnen werden.
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Action in der Gießerei: Ein persönliches Highlight war die Arbeit mit flüssigem Metall – jeder Teilnehmer hatte die Möglichkeit, selbst ein Werkstück aus Aluminium zu gießen.
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Industrie hautnah: Eine exklusive Führung bei der voestalpine Donawitz brachte die Gruppe bis auf wenige Meter an den Hochofen heran. Diese direkten Einblicke in die industriellen Prozesse verdeutlichten die Dimensionen, in denen Maschinenbau und Metallurgie zusammenarbeiten.
Orientierung für die Zukunft
Neben der Praxis kam der Austausch über die berufliche Zukunft nicht zu kurz. In Gesprächen mit StudienabsolventInnen erhielten unsere Schüler aus erster Hand Informationen über verschiedene Studiengänge und die hervorragenden Karrierechancen nach dem Abschluss.
„Die CampDays, im speziellen die MetalDays, boten einen strukturierten und praxisnahen Überblick und verdeutlichten die Relevanz für unsere technische Zukunft“, resümierten die Teilnehmer der 3BHMBR. Für viele war dies eine wertvolle Orientierungshilfe für ihren weiteren Weg nach der HTL.




