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Future Convent 2026 – Mit Technik die Welt verbessern!

Unter dem Motto „Mit Technik die Welt verbessern!“ fand der diesjährige Future Convent 2026 als Zukunftskongress für Schülerinnen und Schüler von HTLs aus Osttirol, Kärnten, Steiermark und Burgenland statt. Veranstaltungsort war die Zechner Freizeithalle in Kobenz, die sich für einen Tag in einen Treffpunkt für junge Technikbegeisterte verwandelte. 

Auch die HTL-Zeltweg nahm mit allen dritten Jahrgängen an der Veranstaltung teil. Die Schüler*innen aus den Bereichen Maschinenbau und Bautechnik absolvierten ein auf ihren Fachbereich zugeschnittenes, individuelles Vortragsprogramm, das sich an den 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen orientierte. Im Mittelpunkt standen innovative Ideen, nachhaltige Technologien und konkrete Lösungsansätze für die Herausforderungen unserer Zeit. 

Ein besonderes Highlight war der Vortrag von Univ.-Prof. Dr. David Misch von der Montanuniversität Leoben zum Thema „Menschliches Leben in der kritischen Zone: Geologie als Schlüssel zu Klimaschutz und Energiewende“. Dabei wurde deutlich, dass neue Geoenergien – wie die Geothermie, natürliche Wasserstoffvorkommen oder die saisonale geologische Energiespeicherung – eine zentrale Rolle in der Energieversorgung spielen und unsere Zukunft nachhaltig prägen werden. 

Ebenfalls hochaktuell war der Beitrag von DI Kurt Misak-Huber von der Austrian Power Grid AG. In seinem Vortrag „Wie können wir zukunftssicher mit elektrischer Energie versorgt werden?“ zeigte er auf, wie erneuerbare Energien, Netzinfrastruktur und Versorgungssicherheit zusammenspielen müssen, um eine stabile Energiezukunft zu gewährleisten. 

Im Bautechnik-Bereich beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Frage: „Wie sollen wir in Zukunft bauen?“ Ing. Anton Glasmaier von Beton Dialog Österreich beleuchtete nachhaltige Bauweisen und innovative Materialien für eine klimafitte Bauwirtschaft. 

Weitere spannende Impulse kamen von Assoc. Prof. Mag. Dr. Notburga Gierlinger von der Universität für Bodenkultur Wien mit dem Vortrag „Nüsse als nachhaltige Lösung im Plastikzeitalter“. Dabei wurde eindrucksvoll aufgezeigt, welches Potenzial natürliche Materialien und biologische Strukturen für zukünftige Werkstoffe bieten. 

Unter dem Titel „Kreislaufwirtschaft reloaded: Was haben Ski und Gehirnimplantate gemeinsam?“ wurde die Bedeutung geschlossener Stoffkreisläufe und innovativer Materialforschung thematisiert und so ein faszinierender Einblick in die Verbindung von Biologie, Technik und Nachhaltigkeit gegeben. 

Auch ein praxisorientierter Workshop bereicherte das Programm, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler damit beschäftigten, den Einkaufswagen von morgen zu entwerfen. Dabei entwickelten sie innovative, ressourcenschonende und digital vernetzte Konzepte. 

Neben dem umfangreichen Vortragsprogramm präsentierten sich zahlreiche Universitäten, Fachhochschulen, der Betonverband Österreich und große Industriebetriebe wie die voestalpine, die Einblicke in moderne Produktionstechnologien und nachhaltige Industrieprozesse gaben. Dadurch erhielten die Jugendlichen wertvolle Informationen zu Studienmöglichkeiten, Karrierewegen und Zukunftsperspektiven. 

Der Future Convent bot nicht nur spannende Erkenntnisse aus Wissenschaft, Wirtschaft und Technik, sondern machte auch deutlich: Junge Technikerinnen und Techniker sind ein entscheidender Teil der Lösung für eine nachhaltige und lebenswerte Welt von morgen.